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News

Simon Ammann Olympiasieger
13.02. 2010


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Vier Jahre nachTurin ist Michael Uhrmann wieder an einer olympischen Medaille vorbeigesprungen.Simon Ammann gelang hingegen eine Punktlandung mit dem dritten Gold seiner Karriere. Der Doppel-Olympiasieger von Salt Lake City 2002 gewann auf der Normalschanze im Whistler Olympic Park überlegen. Adam Malysz und Gregor Schlierenzauermachten mit Platz zwei und drei das Podium perfekt. Uhrmann fiel im zweiten Durchgan von Platz zwei auf Rang fünf zurück. Die Zweite Hoffnung auf eine voredere Platzierung, Martin Schmitt sprang auf Paltz zehnund sollte damit nach einer schwierigen Vorbereitung auf Olympia zufrieden sein. Simon Ammann spang im Auslauf auf und nieder und konnte sein Glück kaum fassen. «Ich kann die Situation gar nicht beschreiben», meinte der 28-Jährige und schlug lachend die Hände vors Gesicht. «Das ist irre!» «Vor vier Jahren war's schlimmer», meinte Uhrmann, der in Turin Olympia-Bronze nur um die Winzigkeit von 0,5 Punkten verpasst hatte. «Ich hatte die Ausgangsposition für eine Medaille und bin sehr stolz darauf, dass ich mir diese in den zwei, drei vergangenen Jahren erarbeitet habe.» Gerade der Familienvater hatte sich für seine dritten Spiele so viel vorgenommen und will dieses Mal unbedingt «mit Edelmetall um den Hals nach Hause kommen». 2007 erlebte er den Tiefpunkt seiner Karriere, als er im ersten WM-Training schwer stürzte und wegen eines komplizierten Mittelfußbruches lange ausfiel. Nun muss er auf Edelmetall auf der Großschanze und im Teamwettbwerb hoffen. Uhrmann, wie Schmitt Team-Olympiasieger von 2002, lag nach dem ersten Durchgang mit 103,5 Metern noch auf Rang zwei, kam aber dann nur auf 102 Meter. Der 32 Jahre alte Schmitt aus Furtwangen (99,5+103,5) wurde Zehnter, der Berchtesgadener Michael Neumayer (101+99,5) kam auf Rang 16. «Ich bin schon zufrieden, der erste Sprung war nicht ganz optimal. Mit dem Ergebnis kann ich auf jeden Fall leben», meinte Schmitt. Der Vize-Weltmeister war seiner vierwöchigen Wettkampfpause wegen eines Erschöpfungssyndroms aber rechtzeitig zum Saisonhöhepunkt wieder in Form gekommen. Bitter endete der Wettbewerb für Youngster Pascal Bodmer: Der 19-jährige Debütant aus Meßstetten ging vor dem ersten Sprung der Reißverschluss kaputt. Nach einigen hektischen Minuten musste er nachspringen, schied aber mit 95,5 Metern aus. Bodmer war nach seinem Missgeschick tief enttäuscht: Der Siebte der Vierschanzentournee durfte mit offenem Anzug laut Reglement nicht springen. So eilte Christian Winkler, Assistenzcoach von Bundestrainer Werner Schuster, nach oben und reparierte den Verschluss mit einem Stück Draht. «Man stellt sich sein olympisches Debüt natürlich anders vor», meinte Bodmer. «Ich mach' 500 Sprünge im Jahr und nie passiert so was.»

 

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