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News

Startverbot für neue Skimarke
27.11. 2010

Startverbot für neue Sprungskimarke aus dem Hause Fischer Sports steht im Raum Ist der FIS die Vormachtstellung von Fischer ein Dorn im Auge? Seit mehr als 30 Jahren gilt Fischer als feste Größe im Nordischen Skisport und ist als langjähriger und verlässlicher Skiausrüster in der Sportart Skispringen bekannt. Selbst in den Zeiten der vielbesagten Wirtschaftskrise hat man im Hause Fischer das Sprunglaufengagement nie in Frage gestellt, während sich andere Ausrüsterfirmen zunehmend aus dem Weltcup zurückzogen. Im Moment rüstet Fischer mehr als 90 Prozent aller Athleten im Skisprung Weltcup aus und ist neben der Skimarke Elan der einzig verbliebene und nennenswerte Sprungskihersteller. Aus wirtschaftlicher Sicht ist diese Situation für Fischer schon lange nicht mehr tragbar und selbst in markenpolitischer Hinsicht nicht mehr sinnvoll. Zweiter Rennstall mit Partnerfirma geplant Fischer bemüht sich seit geraumer Zeit und unter Einbeziehung des internationalen Skiverbandes (FIS) sein Sprunglaufengagement, auch im Sinne des Sports, auf eine neue Basis zu stellen. Daher agiert Fischer nun mit Hilfe eines Markenpartners auf Basis einer Zweimarkenstrategie in der Sportart Skispringen. Dieses Modell ist vergleichbar mit der gängigen Praxis von Motorenpartnerschaften im Automobilrennsport (s. Formel Eins). Mit der Sport 2000 hat Fischer einen Partner gefunden, der diese Vorgehensweise unterstützt und Fischer die Markenrechte für Sport 2000 Sprungski zur Verfügung stellt. Bei diesem Projekt werden alle aktuell gültigen Regulative der FIS eingehalten. Fischer hat die FIS über diese Zusammenarbeit mit Sport 2000 im Laufe der Vorbereitungen auf den anstehenden Weltcup Start in Kuusamo (FIN) informiert. Sprungski als nicht regelkonform abgekanzelt Laut Fischer vorliegenden Informationen erkennt die FIS allerdings die von Fischer mit Sport 2000 Design gefertigten Sprungski als nicht regelkonform an. Fischer kann diesen Standpunkt der FIS nicht nachvollziehen und bemüht sich daher mit Nachdruck, eine fundierte Stellungnahme von Seiten der Offiziellen der FIS zu erhalten. Für Fischer drängt sich der Verdacht auf, dass die Ablehnung der Fischer/Sport 2000 Sprungski eine willkürliche Regelauslegung durch bestimmte Funktionäre darstellt. Dehnbares FIS Reglement Offensichtlich wird seitens der FIS mit zweierlei Maß gemessen: kürzlich bestätigte die FIS der neuen Sprungskimarke Fluege.de die Regelkonformität. Fischer wurde diese offizielle Information durch einen namhaften Nationalen Skiverband weitergeleitet. Fluege.de Sprungski sind demnach als Ausrüstungsgegenstand zugelassen, d.h. die FIS anerkennt Fluege.de als den Hersteller besagter Sprungski. Nach Beurteilung des Firmenkonstrukts welches sich hinter Fluege.de verbirgt, erscheint Fischer dieser Schluss jedoch als sehr zweifelhaft. Die FIS sieht in Fluege.de die Weiterführung der ehemaligen Skiproduktion Germina welche sich lt. FIS in vollem Besitz der Fluege.de befindet. Fischer hingegen liegen anderslautende Informationen in Form einer Wirtschaftsauskunft vor. Fischer agiert im Sinne des Sports und seiner Athleten Fischer wird mit Nachdruck versuchen, sein Engagement im Sprunglauf auf eine breitere Basis zu stellen. Sollte das nicht gelingen sieht sich Fischer gezwungen seine Aktivitäten in dieser Disziplin zu überdenken. Qelle: Medieninformation Fischer Sports - Tanja Winterhalder

 

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